Kölner Arbeitskreis LRS & Dyskalkulie erhält Ehrenurkunde von der Stadt Köln

Bezirksbürgermeister Josef Wirges (SPD) hat am Freitag, 1. September 2017, dem Kölner Arbeitskreis LRS & Dyskalkulie mit einer Urkunde für sein langjähriges Engagement gedankt. Im Namen von Oberbürgermeisterin Henriette Reker würdigte er damit die Bewerber um den diesjährigen Ehrenamtspreis, der am Sonntag in Köln verliehen wurde. „Der Empfang im Ehrenfelder Rathaus ist eine schöne Anerkennung der Stadt für unsere Arbeit, die wir für die betroffenen Kinder und Jugendlichen sowie deren Eltern und zunehmend auch für ratsuchende Lehrkräfte erbringen – auch wenn der Ehrenamtspreis selbst nicht an uns ging“, sagt Tanja Blum, Vorsitzende und Gründerin des Kölner Arbeitskreises LRS & Dyskalkulie, die die Ehrenurkunde stellvertretend für alle im Verein engagierten Mitglieder in Empfang nahm. Die Würdigung ist zugleich Ansporn, auch in Zukunft für die Sorgen und Nöte der betroffenen Kinder und Eltern ein offenes Ohr zu haben und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Bürgermeister Wirges ehrte bei diesem Termin dreizehn weitere Ehrenamtler mit einer Urkunde.

Urkunde

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Kölner Wochenspiegel – Auszeichnung für verdiente Mitbürger

Freude über die Anerkennung

 

Die Selbsthilfegruppe „Las Legas“ hat eine Petition gestartet:

Schreiben nach Gehör abschaffen –
Schreibkompetenz frühzeitig fördern!

Unsere Forderung:

1. Die Schulen sollen den Kindern von Anfang an die richtige Rechtschreibung vermitteln.
Die gängige Methode „Lesen lernen durch Schreiben“ das heißt, die Kinder die ersten zwei Jahre nach Gehöhr schreiben zu lassen, um dann in der dritten Klasse die korrekte Schreibweise einzufordern, gehört abgeschafft.
2. Die von LRS und Legasthenie betroffenen Kinder (6-15%) müssen frühzeitig diagnostiziert und anschließend angemessen gefördert werden.